Über uns
Informationen über den Verein ELAN in Düsseldorf
Der Verein ELAN fördert die Begegnung und das Gespräch zwischen Menschen mit und ohne psychischer Erkrankung, hilft Berührungsängste abzubauen und verständnisvoll miteinander umzugehen.
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Aktuelles und anstehende Termine in unserem Blog
Es sind kleine Schritte, die Mut machen und helfen, sich im Alltag besser zurecht zu finden: ELAN hilft und unterstützt.
Hier stehen Neuigkeiten aus dem Verein ELAN.
Manche Begegnungen wirken leise – und bleiben gerade deshalb lange im Kopf. Das Gespräch mit Ilse Neuenhofen, Ehrenamtskoordinatorin des LVR-Klinikums Düsseldorf und engagiertes Mitglied im Verein ELAN e. V., ist genau so eine Begegnung. Im Gespräch mit einer Mitarbeiterin des Hirschburg-Forums, der Einrichtung, die das Interview geführt hat, beschreibt sie eindrucksvoll, was Ehrenamt in der Psychiatrie bedeuten kann: Zeit schenken, Beziehung ermöglichen und Räume öffnen, in denen Menschen sich gesehen fühlen.
Im Interview wird schnell klar, dass Ehrenamt weit mehr ist als eine zusätzliche Aufgabe. Es geht um echte Beziehung – um Zuhören, Dasein, Aushalten und gemeinsames Erleben. Gerade in der Psychiatrie sind diese Begegnungen oft ein entscheidender Baustein für Teilhabe und Stabilität. Ehrenamtliche bringen Zeit mit, die im klinischen Alltag häufig knapp ist, und ermöglichen damit Erfahrungen jenseits von Diagnosen und Therapieplänen.
Ilse Neuenhofen beschreibt eindrücklich, wie wichtig Verlässlichkeit und Kontinuität sind. Ehrenamt wirkt dort, wo Beziehungen wachsen dürfen – ohne Leistungsdruck, aber mit echter Präsenz.
Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der Umgang mit Zeit. Ehrenamt bedeutet nicht, „irgendwie zu helfen“, sondern bewusst Zeit zu investieren und sie sinnvoll zu gestalten. Diese Zeit ist wertvoll – für die Menschen, die Unterstützung erfahren, genauso wie für die Ehrenamtlichen selbst.
Viele Engagierte berichten, dass sie durch ihr Ehrenamt mindestens genauso viel zurückbekommen, wie sie geben: neue Perspektiven, Sinn, Dankbarkeit und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.
Das Hirschburg-Forum ist für ELAN e. V. weit mehr als ein Ort für Gespräche und Interviews – es ist ein geschätzter Kooperationspartner. Im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam eine Veranstaltungsreihe in den Räumlichkeiten des Forums umgesetzt, mit dem Schwerpunkt „Zurück auf den Arbeitsmarkt nach psychischer Erkrankung“ sowie betriebliches Gesundheitsmanagement.
Diese Zusammenarbeit hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll Räume sind, in denen fachlicher Austausch, persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Fragestellungen zusammenkommen dürfen. Das Hirschburg-Forum bietet genau diesen Rahmen: offen, respektvoll und dialogorientiert.
Dass das Interview mit Ilse Neuenhofen hier geführt wurde, fügt sich stimmig in diese Kooperation ein. Es steht exemplarisch für das gemeinsame Anliegen, psychische Gesundheit sichtbar zu machen, Teilhabe zu fördern und Brücken zwischen Klinik, Gesellschaft und Arbeitswelt zu bauen.
Das Gespräch, geführt vom Hirschburg-Forum, zeigt eindrucksvoll: Begegnung wirkt. Sie verändert Blickwinkel, baut Vorurteile ab und schafft Nähe dort, wo zuvor Unsicherheit war. Ehrenamt ist kein „Extra“, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil einer menschlichen, zugewandten psychiatrischen Versorgung.
Wir danken Ilse Neuenhofen herzlich für ihre Offenheit, ihre Zeit und ihr langjähriges Engagement – für ELAN e. V., für die Ehrenamtlichen und vor allem für die Menschen, die von diesen Begegnungen profitieren.
👉 Das vollständige Interview findet ihr hier: https://hirschburg-forum.de/begegnungen/2026/01/19/begegnung-wirkt-ein-gespraech-mit-ilse-neuenhofen-ueber-ehrenamt-zeit-und-beziehung/

Rückblick im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit
Im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit hat der Verein Elan e.V. am 11. November einen interaktiven Workshop zum verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien im LVR-Klinikum Düsseldorf durchgeführt.
Der Workshop richtete sich an Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, die aktuell stationär behandelt werden – viele von ihnen mit dem Schwerpunkt Schulabsentismus und belastenden Erfahrungen im Zusammenhang mit Social Media.
Durchgeführt wurde der Workshop gemeinsam mit Frederick Frey von der Mediensuchtprävention NRW, der mit seiner Expertise und viel Gespür für die Zielgruppe einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung leistete.
Jugendliche nutzen digitale Medien selbstverständlich und täglich – oft ohne bewusst darüber nachzudenken, welche Daten sie preisgeben, wie Social-Media-Mechanismen wirken oder welche Auswirkungen permanenter Online-Kontakt auf das eigene Wohlbefinden haben kann.
Genau hier setzte der Workshop an. Gemeinsam wurde darüber gesprochen,
wie der eigene Medienkonsum aussieht,
welche Risiken Social Media birgt,
wie Persönlichkeitsrechte geschützt werden können,
und wie sich Online-Erlebnisse emotional auswirken.
Besonders wichtig war dabei ein sensibler Umgang: Die Jugendlichen auf der Station bringen verschiedene seelische Belastungen mit, weshalb Sprache, Tempo und der emotionale Rahmen bewusst und sicher gestaltet wurden.
Der Workshop arbeitete mit abwechslungsreichen Methoden, die sowohl Spaß machen als auch zum Nachdenken anregen. Dazu gehörten u. a.:
LAN-Kabel-Salat – Reflexionsfragen rund um digitale Gewohnheiten
Lange Leitung – Austausch über die eigene Haltung
Offline vs. Online – der Check
Geständnis – Perspektivübernahme & Persönlichkeitsrechte
Dark Patterns Sherlock – Erkennen manipulativer Design-Tricks
Doomsday: Internet weg – was nun?
Diese Herangehensweise erleichterte es den Jugendlichen, eigene Erfahrungen einzubringen, Fragen zu stellen und kritisch über ihr digitales Verhalten nachzudenken.
Im Mittelpunkt standen vier zentrale Ziele:
Jugendliche für ihr Medienverhalten sensibilisieren
Kritisches Bewusstsein für Social Media und digitale Mechanismen schaffen
Emotionale Selbstwahrnehmung stärken – „Was macht das mit mir?“
Konkrete Strategien für einen verantwortungsvollen Umgang entwickeln
Dazu gehörte auch der Blick auf Alternativen zum Medienkonsum und die Frage, wie Offline-Zeit wieder bewusster erlebt werden kann.
Wir bedanken uns bei Frederick Frey von der Mediensuchtprävention NRW für die professionelle und menschliche Zusammenarbeit.
Unser Dank gilt auch den Jugendlichen der Station – für ihr Vertrauen, ihre Offenheit und die vielen guten Gespräche.
Der Workshop hat gezeigt: Austausch auf Augenhöhe wirkt. Und gemeinsam gelingt es, Jugendlichen Mut, Orientierung und neue Sichtweisen mitzugeben.
Am Samstag, den 29. November 2025, findet wieder unser beliebter Bouldertermin für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung statt. Gemeinsam möchten wir in der Superblock Boulderhalle in Düsseldorf aktiv werden, Spaß haben und Neues ausprobieren.
Bouldern bietet eine wunderbare Möglichkeit, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Es stärkt Konzentration, Gleichgewicht und Selbstvertrauen – und das alles in einer Atmosphäre, in der jede*r willkommen ist.
Die wichtigsten Infos auf einen Blick:
📅 Datum: Samstag, 29.11.2025
🕙 Beginn: 10:00 Uhr
📍 Ort: Superblock Boulderhalle, Fichtenstraße 53, 40233 Düsseldorf
🧭 Treffpunkt: Rezeption Kletterhalle (eigene Anreise)
👟 Kursleitung: Nicolas Zöller
⏱️ Dauer: ca. 1½ – 2 Stunden
💰 Kosten: keine
🧗♂️ Hinweis: Kletterschuhe können vor Ort ausgeliehen werden.
Voraussetzung:
Teilnahme ist möglich, wenn du dich derzeit nicht in stationärer Behandlung befindest.
Information und Anmeldung:
📞 Ilse Neuenhofen
📧 ilse.neuenhofen@lvr.de
📱 0211 – 9224228
Wir freuen uns auf alle, die Lust haben, sich in der Gruppe zu bewegen, miteinander ins Gespräch zu kommen und vielleicht eine neue Leidenschaft zu entdecken! 🌿
Stand: 17. September 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie darüber informieren, dass die Website des Verein Elan e.V. in der vergangenen Woche Ziel eines Hackerangriffs geworden ist. In diesem Zusammenhang wurden unbefugt Newsletter-E-Mails an rund 500 Empfängerinnen und Empfänger verschickt.
Die versandten Nachrichten stammen nicht von uns. Wir bitten Sie daher ausdrücklich, keine Links in diesen E-Mails zu öffnen und keinerlei persönlichen Daten preiszugeben.
Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls haben wir umgehend reagiert und folgende Schritte eingeleitet:
Sofortige Kontaktaufnahme mit unserem Provider
Entfernung sämtlicher von den Angreifern erstellter Mailinglisten
Unterbindung des weiteren E-Mail-Versands über unsere Website
Erhöhung der Sicherheitsvorkehrungen, um zukünftige Angriffe zu verhindern
Wir bedauern diesen Vorfall außerordentlich und entschuldigen uns für die damit verbundenen Unannehmlichkeiten.
Da der Verein Elan e.V. grundsätzlich keine persönlichen Daten von Unterstützerinnen und Unterstützern speichert, besteht für Sie kein Risiko eines Datenmissbrauchs.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter kontakt@verein-elan.de zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Verein Elan e.V.
Wir haben gern ein offenes Ohr für Sie!
3. Vorsitzender Verein ELAN Öffentlichkeitsarbeit / Social Media // Telefon: 0211 – 922 4599 // E-Mail: mato.charlier@verein-elan.de
Vorstandsvorsitzender Verein ELAN // Telefon: 0211 – 92 22 900 // E-Mail: claus.scheven@verein-elan.de
Zweiter Vorsitzender Verein ELAN
Telefon: 0211 - 922 4228 // E-Mail: ilse.neuenhofen@verein-elan.de
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